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Hertha BSC 2:1 Fürth: Siebter Sieg im siebten Spiel

Oktober 11, 2026 · KlausHuber
Hertha BSC gegen Greuther Fürth 2:1 im Spielbericht der 2. Bundesliga

Hertha BSC 2:1 Greuther Fürth: Der perfekte Lauf geht weiter

Hertha BSC bleibt in der 2. Bundesliga das Maß der Dinge. Die Berliner setzten sich am 7. Spieltag mit 2:1 gegen Greuther Fürth durch und bauten ihren außergewöhnlichen Saisonstart weiter aus.

Sieben Spiele, sieben Siege: Hertha hat weiterhin keinen einzigen Punkt abgegeben. Nach der Länderspielpause war allerdings nicht nur das Ergebnis wichtig. Die Mannschaft von Stefan Leitl musste zeigen, dass sie ihren Rhythmus trotz der längeren Unterbrechung wieder aufnehmen kann.

Genau das gelang.

Hertha lässt sich auch von Fürth nicht stoppen

Greuther Fürth machte es dem Tabellenführer schwer und hielt die Partie bis zum Ende offen. Für Hertha war es deshalb kein Spaziergang, sondern ein weiterer Test für eine Mannschaft, die inzwischen auch enge Spiele regelmäßig auf ihre Seite zieht.

Gerade diese Entwicklung ist bemerkenswert.

Hertha gewinnt in dieser Saison nicht nur dann, wenn offensiv alles funktioniert. Die Berliner haben inzwischen die Fähigkeit entwickelt, auch komplizierte Partien zu kontrollieren und in entscheidenden Momenten die nötige Qualität zu zeigen.

Das 2:1 gegen Fürth passt deshalb perfekt in den bisherigen Saisonverlauf.

Sieben Siege verändern die Erwartungen

Spätestens nach diesem Erfolg lässt sich der starke Saisonstart nicht mehr als kurze Serie abtun.

21 Punkte aus sieben Spielen sind eine klare Ansage an die Konkurrenz. Hertha BSC hat sich früh einen Vorsprung erarbeitet und gleichzeitig dafür gesorgt, dass der Druck auf die anderen Aufstiegskandidaten wächst.

Stefan Leitl wird trotzdem versuchen, die Euphorie zu kontrollieren.

Noch ist die Saison lang. Aber je länger diese Siegesserie anhält, desto schwieriger wird es, Hertha nicht als klaren Aufstiegsfavoriten zu sehen.

Auch personelle Sorgen stoppen Hertha nicht

Vor der Partie hatte es mehrere Fragezeichen im Kader gegeben. Deyovaisio Zeefuik, Linus Gechter, Márton Dárdai und Gustaf Nilsson waren zuletzt angeschlagen beziehungsweise nicht vollständig belastbar.

Umso wichtiger ist für Stefan Leitl die Erkenntnis, dass die Mannschaft auch mit personellen Veränderungen konkurrenzfähig bleibt.

Genau das zeichnet einen Aufstiegskandidaten aus: Nicht nur die beste Startelf muss funktionieren, sondern der gesamte Kader.

Hertha bleibt die Mannschaft, die alle schlagen wollen

Mit jedem weiteren Sieg verändert sich auch die Rolle der Berliner.

Hertha BSC geht inzwischen nicht mehr nur als Favorit in einzelne Spiele. Der Tabellenführer ist die Mannschaft, gegen die jeder Gegner besonders motiviert auftritt.

Greuther Fürth konnte die perfekte Serie nicht beenden.

Nach sieben Spieltagen steht Hertha weiterhin bei der maximal möglichen Punktzahl. Der Traumstart ist längst mehr als nur ein guter Beginn – er entwickelt sich zu einer echten Aufstiegsgeschichte.