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FCN: Warum Klose eine WhatsApp-Gruppe für Nationalspieler hat

Oktober 1, 2026 · KlausHuber
Beim geplanten Umbau des Max-Morlock-Stadions rückt die Finanzierung in den Mittelpunkt. Auch die künftige Rolle des 1. FC Nürnberg bleibt ein wichtiges Thema.

Acht Nationalspieler unterwegs: Warum Miroslav Klose beim FCN eine eigene WhatsApp-Gruppe gegründet hat

Beim 1. FC Nürnberg läuft die aktuelle Länderspielpause ungewöhnlich ab. Gleich acht Profis aus dem Kader sind mit ihren Nationalmannschaften unterwegs. Für Trainer Miroslav Klose bedeutet das: Ein großer Teil seiner Mannschaft fehlt im täglichen Training am Valznerweiher.

Damit der Kontakt trotzdem nicht abreißt, hat Miroslav Klose eine eigene WhatsApp-Gruppe für die Nationalspieler eingerichtet. Dort sollen die Profis regelmäßig Rückmeldung geben, wie es ihnen geht, wie viel sie gespielt haben und ob es körperliche Probleme gibt.

Miroslav Klose will genau wissen, wie es seinen Spielern geht

Die Idee ist einfach, aber für die Planung wichtig. Die Nationalspieler sind teilweise lange unterwegs, absolvieren mehrere Trainingseinheiten und Spiele und kehren zu unterschiedlichen Zeitpunkten nach Nürnberg zurück.

Für Miroslav Klose ist deshalb entscheidend, früh zu wissen, welcher Spieler nach der Rückkehr sofort wieder voll belastbar ist und wer zunächst etwas weniger Belastung benötigt.

Über die WhatsApp-Gruppe kann das Trainerteam schnell reagieren und die nächsten Einheiten individuell vorbereiten.

Gerade vor dem nächsten Zweitliga-Spiel kann das wertvolle Zeit sparen.

Mohamed Ali Zoma steht besonders im Fokus

Unter den Nationalspielern befinden sich mehrere Profis, die für den starken Saisonstart des 1. FC Nürnberg wichtig sind.

Besonders viel Aufmerksamkeit bekommt Mohamed Ali Zoma. Der Angreifer hat sich mit seinen starken Leistungen beim FCN bis in die italienische Nationalmannschaft gespielt und inzwischen sein Debüt für die Squadra Azzurra gefeiert.

Auch andere Nürnberger sammeln während der Pause internationale Erfahrung.

Für den Verein ist das grundsätzlich ein starkes Zeichen. Acht Berufungen zeigen, dass sich mehrere Spieler sportlich auf hohem Niveau bewegen und auch außerhalb der 2. Bundesliga wahrgenommen werden.

Für Miroslav Klose erschwert es allerdings die tägliche Arbeit.

Nürnberg kann nicht mit dem kompletten Kader trainieren

Der FCN ist hervorragend in die Saison gestartet. Gerade während einer längeren Pause wäre normalerweise viel Zeit vorhanden, um taktische Abläufe zu verbessern und bestimmte Details intensiver zu trainieren.

Das funktioniert diesmal nur eingeschränkt.

Neben den Nationalspielern fehlt auch Finn Becker nach seinem Eingriff am Innenmeniskus. Miroslav Klose muss deshalb mit einer kleineren Trainingsgruppe arbeiten und gleichzeitig darauf achten, dass die Rückkehrer später schnell wieder integriert werden.

Die WhatsApp-Gruppe hilft dabei, zumindest über die körperliche Situation der abwesenden Spieler informiert zu bleiben.

Klose kennt die Belastung selbst bestens

Miroslav Klose weiß aus seiner eigenen Karriere genau, wie anstrengend Länderspielreisen sein können.

Der ehemalige deutsche Nationalstürmer absolvierte 137 Länderspiele und kennt die Kombination aus langen Reisen, intensiven Spielen und der schnellen Rückkehr in den Vereinsalltag.

Genau deshalb dürfte für ihn nicht nur wichtig sein, ob ein Spieler im Nationalteam erfolgreich war. Entscheidend ist auch, in welchem körperlichen Zustand er wieder beim FCN erscheint.

Nächstes Ligaspiel kommt schnell

Nach der Länderspielpause bleibt den Nürnberger Nationalspielern teilweise nur wenig Zeit, wieder vollständig in den Vereinsrhythmus zu finden.

Für Miroslav Klose wird deshalb die Belastungssteuerung eine wichtige Aufgabe.

Die eigene WhatsApp-Gruppe wirkt auf den ersten Blick wie eine kleine organisatorische Idee. Für den FCN ist sie aber ein praktischer Weg, auch während der Länderspielpause nah an den Spielern zu bleiben und die Rückkehr in den Liga-Alltag möglichst gut vorzubereiten.